Wassermelonen im Garten pflanzen

Wie pflanze ich Wassermelonen?

Eine knackig frische Wassermelone – nicht nur im Sommer ist diese köstliche Frucht ein herrlich wohltuender Genuss. Das ganze Jahr hindurch schmeckt sie „rundum“ gut. Da verwundert es nicht, dass viele Hobbygärtner den Wunsch verspüren, Wassermelonen im eigenen Garten anzupflanzen, statt sie im Discounter um die Ecke zu kaufen. Wir zeigen dir, wie auch du erfolgreich Wassermelonen in deinem Outdoor-Paradies anbauen kannst.

Wassermelonen selbst anbauen – so geht’s:

Die Wassermelone – Citrullus lanatus – ist eine exotische Frucht, die es liebt, wenn es schön warm und sonnig ist. Die klimatischen Bedingungen sind in hiesigen Gefilden zwar oftmals eher „durchwachsen“. Das bedeutet aber nicht, dass Wassermelonen nicht trotzdem auch in unseren Breitengraden wachsen und gedeihen.

Wassermelonen gehören zur Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Im Vergleich zu den normalen Kürbissen reagieren sie aber sehr empfindlich auf Kälte und müssen deshalb besonders geschützt werden. Es kommt deshalb darauf an, den richtigen Zeitpunkt und den optimalen Standort zu wählen, wenn es darum geht, Wassermelonen anzubauen.

Wassermelonen im Garten selber anbauen

Wo pflanzt man Wassermelonen?

Achte bei der Standortauswahl darauf, dass das Beet windgeschützt ist. Die Südwand deines Hauses erweist sich meist als ideal. Wenn das nicht möglich ist, bietet ein Gewächshaus optimale Bedingungen für die Melonenpflanzen.

Je sandiger und humusreicher der Boden ist, desto wohler fühlen sich Melonenpflanzen. Lehmige oder schwere Böden tun dem Gewächs hingegen nicht gut, weil Wasser und Nährstoffe nicht adäquat bis zu den Wurzeln gelangen und damit die Gefahr einer Unterversorgung besteht.

Am besten, du bereitest das Melonen-Beet vor dem Auspflanzen mit Kompost auf. Das lockert das Erdreich insgesamt auf, und die erforderliche „Ration“ an Nährstoffen wird so ebenfalls mitgeliefert.

Setze die Jungpflanzen nicht zu früh aus. Ende Mai bis Anfang Juni ist im Allgemeinen ein guter Zeitraum für das Auspflanzen im Freibeet. Keimlinge, die im Gewächshaus herangezogen werden, können hingegen bereits ab April ins Erdreich gesetzt werden.

Tipp: Bei Temperaturen unter 12 Grad Celsius könnten die kleinen Pflanzen gegebenenfalls sehr sensibel reagieren. Schütze sie deshalb vor Wind und Kälte und verwende notfalls eine Infrarotleuchte als Wärmespender.

Das Auspflanzen von Wassermelonen

Je größer das Beet oder je geräumiger das Gewächshaus, desto besser. Denn die kleinen Pflänzchen breiten sich relativ rasch auf dem Boden aus und brauchen daher viel Platz. Es ist daher wichtig, die Keimlinge in ausreichendem Abstand zueinander einzusetzen. Jede Melonenpflanze benötigt im Durchschnitt etwa einen bis zwei Quadratmeter Raum.

Wassermelonen im Topf anpflanzen

Du möchtest die Melonen in einem Topf anpflanzen? Dann wähle ein möglichst großes Behältnis. Der Torf im Topf ist im Vergleich zu dem Erdreich im Beet meist wärmer. Er trocknet allerdings rascher aus, sodass es hilfreich ist, ihn mit einer Gabel regelmäßig aufzulockern und dann mit Wasser zu benetzen. Vermeide außerdem, den Topf der prallen Sonne auszusetzen, um ein Austrocknen des Bodens zu vermeiden.

Wenn die Rahmenbedingungen stimmen und die Pflanzen in aller Ruhe wachsen und gedeihen, wirst du schon bald die ersten „Früchte deiner Arbeit ernten“ können.

Tipp: Statt Jungpflanzen zu kaufen, kannst du sie selbst heranziehen. Die kleinen schwarzen Samen setzt du kurzerhand etwa einen bis zwei Zentimeter tief in einen mit feuchtem Torf bestückten Topf. Nach etwa einer Woche sind die ersten Keimlinge sichtbar. Sobald die ersten kleinen Blätter zu sprießen beginnen, darfst du die Pflänzchen vorsichtig in ein separates Behältnis setzen.

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