Petersilie einfrieren: Tipps zum Haltbar machen

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Petersilie passt zu vielen warmen und kalten Gerichten und wird gerne zur Verfeinerung von Speisen verwendet. Zwar gibt es sie in getrockneter und gefrorener Form im Supermarkt zu kaufen. Wer die Petersilie aber selbst kultiviert, kann seine Ernte auch ganz einfach haltbar machen. Erfahre hier, wie du das Küchenkraut zuhause einfrieren kannst.

Gute Gründe fürs Einfrieren

Hast du schon einmal getrocknete Petersilie als Würzkraut probiert? Vielleicht ist dir dann auch schon aufgefallen, dass die Petersilie dann kaum noch nach solcher schmeckt. Schließlich gehen beim Trocknen viele Aromastoffe verloren, die das Kraut sonst so schmackhaft machen. Auch die Farbe bleibt auf der Strecke: Statt saftig-grün kommt getrocknete Petersilie eher gräulich-blass daher. Ein Grund mehr, als Weg zum Haltbar machen der Petersilie das Einfrieren zu wählen!

Petersilie einzufrieren, ist die deutlich schonendere Aufbewahrungsmöglichkeit: Aroma und Farbe bleiben erhalten, das Kraut ist auch im gefrorenen Zustand vielseitig anwendbar. Doch wie funktioniert das mit dem Einfrieren?

Petersilie richtig ernten

Basis für schmackhafte Petersilie aus dem Gefrierschrank ist die richtige Ernte. Die reichhaltigen Aromastoffe der Petersilie entwickeln sich am besten, wenn das Kraut an einem sonnigen Standort wächst und regelmäßig gegossen wird. Ob aus dem Kräutertopf oder im Freiland – die beste Erntezeit für Petersilie ist im Mai und Juni. Du kannst die Stiele direkt über dem Boden mit einer Schere abschneiden und diese zu Bündeln zusammenfassen. Unter Wasser abgespült, verliert sich etwaiger Schmutz von den Blättern und auch kleine Insekten werden so entfernt.

Lass die Petersilie nun an der Luft, aber nicht in der prallen Sonne trocknen. Die Blätter sollten nicht mehr feucht sein, du kannst sie auch gut mit einem Küchenkrepp zusätzlich trockentupfen. Jetzt können die Blätter von den Trieben gezupft werden.

So funktioniert das Einfrieren von Petersilie

Petersilie kann zum Einfrieren kleingeschnitten werden, um sie beim Kochen und Zubereiten von Speisen besser portionieren zu können. Lässt du die Blätter im Ganzen, bleibt aber mehr Aroma erhalten. Du musst sie dann bei der Anwendung noch zwischen den Fingern zerbröseln.

Die trockenen Blätter der Petersilie, zerschnitten oder ganz, kommen zum Einfrieren in kleine Gefrierbeutel, die anschließend luftdicht verschlossen werden. Vergiss nicht, für mehr Übersicht das Datum auf dem Beutel zu notieren! Eingefroren hält sich die Petersilie für mehrere Monate ohne Aromaverlust.

Tipp: Willst du immer nur kleine Mengen an Petersilie in der Küche nutzen, kannst du sie auch in Eiswürfelbehältern einfrieren und bei Bedarf immer einen Würfel des Würzkrauts aus der Form drücken.

Kochen und zubereiten mit gefrorener Petersilie

Petersilie aus dem Tiefkühlschrank kannst du genauso verwenden wie das frische Kraut aus dem Garten. Die Blätter der Pflanze sind so zart, dass sie sofort auftauen, sobald die Kühlkette unterbrochen wird. Hole sie deshalb wirklich erst dann aus dem Gefrierschrank, wenn du sie verarbeiten willst. In Quarkspeisen und Dips kann die Petersilie direkt eingerührt werden. Ganze Blätter lassen sich mit Öl leicht zu einem Pesto pürieren.

Für warme Speisen Petersilie immer erst ganz zum Schluss zugeben und nicht mehr kochen lassen, so wird sie nicht bitter. Als klassische Begleitung zu Kartoffeln, Fisch und anderen Speisen kannst du das gefrorene Kraut einfach zwischen den Fingern zerreiben und auf das Essen geben.

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