Paprika pflanzen: Tipps zu Anbau, Pflege & Ernte

paprika pflanzen

Ob im Salat, beim Kochen oder einfach nur pur: Zu einer leckeren Paprika sagt niemand Nein. Noch viel schmackhafter ist das Gemüse dabei, wenn es aus der eigenen Ernte kommt. Um Paprika selbst anzubauen, bedarf es nicht einmal eines Gartens, dafür sollten aber ein paar andere Punkte berücksichtigt werden.

Paprika im Topf anbauen

Paprika gehört zu den Pflanzen, die am besten gedeihen, wenn sie erst einmal vorgezogen wurden. Die Samen einfach direkt in ein Beet zu sähen, ist dagegen keine gute Idee und mindert die Erfolgschancen deutlich. Stattdessen ist es klüger, die Paprikapflanzen ab Ende Februar in kleinen Töpfen langsam heranzuziehen.

Gerade zu Beginn sollten die noch kleinen Pflanzen in ihrem Topf mit einer transparenten Haube abgedeckt werden. Auf diese Weise sind die Setzlinge geschützt, bekommen aber trotzdem Sonnenlicht. Sobald das Wachstum einsetzt, solltest du einen noch genaueren Blick auf sie haben. Wird die Pflanze zu groß, ist der Zeitpunkt für einen größeren Topf gekommen. Ab Mitte Mai ist es dann langsam an der Zeit, die Pflanzen an die freie Natur zu gewöhnen. Da die Paprikastaude bisher vor allem eher das ruhige Raumklima gewöhnt ist, empfiehlt es sich nicht unbedingt, sie einfach ins kalte Wasser beziehungsweise in diesem Falle in das kühle Draußen zu werfen. Stattdessen sollten Paprika nach und nach durch immer längere Außenaufenthalte an die neuen Gegebenheiten gewöhnt werden.

Paprika ins Beet pflanzen

Sind die Paprika mit den neuen wetterlichen Gegebenheiten vertraut, ist der Zeitpunkt für den Umzug in das Beet gekommen. Dabei bedarf es für die Paprikazucht nicht notwendigerweise einen Garten. Paprikapflanzen eignen sich auch für den Balkon. Wichtig ist aber, dass sie in jedem Falle viel direktes Sonnenlicht bekommen, gleichzeitig aber auch vor Wind geschützt sind. Eine windabgelegene Südseite ist der ideale Platz für eine Paprikastaude.

Beim Einsetzen solltest du zudem darauf achten, dass zwischen den Pflanzen ein ausreichender Abstand gegeben ist. Dieser sollte mindestens 50 Zentimeter betragen. Zudem bietet sich der Aufbau von Mischkulturen mit Tomaten und Gurken an, die ähnliche Anforderungen haben. Neben viel Sonne ist vor allem Wasser ein wichtiger Punkt. Regelmäßiges Gießen ist praktisch Pflicht, damit es den Paprika gut geht. Zweimaliges Wässern am Tag, idealerweise am Morgen und am Abend, garantieren ein gutes Wachstum.

Die Ernte von Paprika

Nach der Arbeit willst du natürlich auch irgendwann den Lohn in den Händen halten. Je nach Sorte können Paprika zwischen Juli und Oktober geerntet werden. Wie reif eine Schote ist, lässt sich anhand der Farbe erkennen. So erfolgt eine Wandlung von grün über gelb bis hin zu rot. Rote Paprika schmecken besonders süß und sind daher am beliebtesten. Aber auch mit grünen Schoten kann man schon etwas anfangen und sie beispielsweise beim Kochen verwenden.

Sind alle Paprika abgeerntet, solltest du die Vorbereitungen für das nächste Jahr treffen. Paprikapflanzen sind keine Eintagsfliegen, sondern tragen mehrjährig Früchte. Damit die Staude auch im neuen Jahr ertragreich ist, sollte sie im Spätherbst zurückgeschnitten und anschließend den Winter in einem hellen, nicht zu kalten Raum verbringen. Regelmäßiges Gießen ist auch hier nicht zu vergessen, bevor im Frühjahr dann der nächste Wachstumszyklus beginnt.

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