Pampasgras pflanzen: Tipps zur Aussaat, Pflege und Vermehrung

Pampasgras im Garten pflanzen - Tipps und Infos

Cortadera selloana heißt das Pampasgras mit botanischem Namen: Das Ziergras sieht imposant aus und macht sich mit dem staubigen Wuchs und einer Höhe von bis zu 2,50 m wirklich gut im Garten. Aber wie säst du das Gras aus? Welchen Boden mag es, wie kannst du es vermehren?

Tipps zur Pflanzung von Pampasgras

Pampasgras heißt botanisch Cortadera selloana und wächst als Gras oder Staude. Es mag mäßig feuchten bis frischen Boden und wird zwischen 0,80 und 2,50 m hoch bei einer Breite von etwa 1,20 m. Das Gras bildet Horste. Der Boden sollte schwach alkalisch bis schwach sauer sein, Pampasgras ist kalktolerant. Allerdings will das Gras einen nährstoffreichen Boden mit viel Humus, sandige bis lehmige Böden sind okay.

Wann blüht Pampasgras?

Die weißen Blüten zeigen sich von August bis November, und jetzt zeigt sich das Pampasgras von seiner schönsten Seite: Der Blütenschmuck gereicht jedem Garten zur Ehre! Genau deshalb willst du nämlich Pampasgras in deinem Garten haben. Die weißen Rispen heben sich schön von den grünen, schmalen Blättern ab.

Woher kommt das Pampasgras?

Pampasgras ist ein Ziergras mit herrlich auffälligen Blütenrispen. 14 Arten von Pampasgräsern gibt es insgesamt, und sie stammen alle aus den tropischen wie auch gemäßigten Zonen in Südamerika und Neuseeland. Dort wächst das Süßgras auf Sand- und Schwemmböden. Komplett winterhart ist das wärmeverwöhnte Gras in Deutschland nicht: Du solltest einen Winterschutz verwenden.

Wo pflanze ich am besten Pampasgras?

Pampasgras fühlt sich dort wohl, wo es sonnig und windgeschützt ist. Die langen Halme mit den üppigen Blütenrispen knicken bei starkem Wind leicht um. Der Boden sollte nährstoffreich, tiefgründig und humushaltig sein, im Sommer darf er nie komplett austrocknen. Zu feuchten Boden verträgt das Gras nicht.

Du pflanzt das Pampasgras idealerweise im späten Frühjahr im Beet ein. Denn das Gras benötigt Wärme, um einzuwachsen. Im ersten Winter ist es außerdem noch empfindlich gegenüber niedrigen Temperaturen – dein Gras hat also von Frühjahr bis Winter wirklich lange Zeit, um sich zu akklimatisieren. Der Zeitpunkt nach den Eisheiligen, also in der zweiten Maihälfte, ist ideal.

Pampasgras düngen: womit und wie viel?

Willst du dein Pampasgras von Anfang an verwöhnen, arbeitest du bei der Pflanzung noch etwas Kompost in den Boden ein. Auch für spätere Düngungen ist Kompost perfekt geeignet. Etwa 50 Gramm bis 80 Gramm Dünger je Quadratmeter sind gut, und zwischen den Gaben können jeweils mehrere Wochen liegen. Sitzt dein Pampasgras in Töpfen, braucht es etwa alle zwei Wochen Dünger.

Pflege: Immer gut gießen, ab und zu düngen, einmal jährlich zum Friseur

Pampasgras mag mäßig feuchte Böden, die nie ganz trocken werden, aber auch keine Staunässe bilden. Der Nährstoffgehalt sollte gleichbleibend hoch sein. Das gilt im Freiland genauso wie in Töpfen. Und einmal im Jahr schneidest du das Gras. Wenn im späten Frühjahr keine starken Fröste mehr zu erwarten sind, solltest du alle Halme zirka 15 Zentimeter bis 20 Zentimeter über dem Boden abschneiden. Da der Blattschopf wintergrün ist, wird der nur mit den Fingern ausgeputzt. Vorsicht, die Blätter sind scharfkantig! Trage immer Arbeitshandschuhe.

Wie hoch wird Pampasgras?

Es gibt über 600 Sorten vom Pampasgras. Das Ziergras gilt als schnellwachsend. Es kann dabei leicht eine Höhe von 1 m bis 3 m pro Saison erreicht werden. Die langen spitzen Blätter bleiben mit circa einem Meter deutlich kürzer.

Wie kann ich Pampasgras vermehren?

Mehr Pampasgras bekommst du, wenn du den Horst ganz oder teilweise ausgräbst, mit dem Spaten kleine Stücke abtrennst und diese als neuen Horst einpflanzt. Vermehrung funktioniert aber auch über Wurzelstücke. Die müssen dann mindest zwei Augen aufweisen, damit dein Pampasgras gut wächst.

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