Buchsbaum – welcher Boden soll es sein?

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Buchsbaum mag durchlässige und feuchte Erde, staunass darf sie nicht sein. Schatten ist für den mit insgesamt siebzig Arten weltweit verbreitenden Strauch völlig in Ordnung, er wächst auch in der Nähe von größeren Bäumen. Sandige, karge Erde mit niedrigem pH-Wert mag der Buchsbaum nicht so gerne, kalkhaltige und lehmige Böden sind dagegen optimal.

Boden für den Buchsbaum vorbereiten

Auch wenn der Buchsbaum eher kalkhaltige, lehmige Böden mag, wächst er auf sandigen Böden. Arbeite einfach viel reifen Kompost in die Erde, so dass sie durchlässig und feucht wird. Hinsichtlich der Lichtverhältnisse ist der Buchsbaum nicht so anspruchsvoll, er mag Schatten, fühlt sich im Wurzelbereich von Bäumen wohl und mag dagegen die heiße, direkte Sonneneinstrahlung vor der Südwand gar nicht gerne.

Kurz zusammengefasst – das mag der Buchsbaum:

  • humusreicher Boden
  • nährstoffreicher Boden
  • Boden sollte durchlässig und locker sein
  • gute Drainage nötig
  • lehmig bis sandig
  • kalkhaltige Böden
  • pH-Wert sollte zwischen 7 und 8 liegen

Für schwere Böden bedeutet das: Lockere den Boden auf und reichere sie mit Sand und Kompost an. Immer gut umgraben! Achte darauf, dass die Drainage immer ausreicht, damit dein Buchsbaum nicht in der Staunässe steht. Buchsbaum braucht zwar viel Wasser, mag aber trotzdem nicht „Wasser treten“.

Buchsbaum im Topf

Du kannst Buchsbaum natürlich auch in Kübeln und Töpfen kultivieren. Dann mischst du das Substrat selbst: Sand, Kompost und einfach Grünpflanzenerde ergeben zusammen die ideale Erde für deinen Buchsbaum. Speziell Buchsbaumerde gibt es zwar auch, aber die ist gar nicht nötig. Wichtig ist, dass der pH-Wert im Boden immer im Bereich von 7 bis 8 bleibt. Das stellst du sicher, indem du den Boden von Zeit zu Zeit kalkst. Blaukorn ist zum Düngen für Buchsbaum ungeeignet.

Buchsbaum einzeln oder eng als Hecke?

Buchsbaum kann einzeln gepflanzt werden und sieht dann wirklich wie ein Strauch aus, den du entsprechend in Form schneiden kannst. Wächst dein Buchsbaum üppig, sind neben runden, spiraligen, spitzen und eckigen Wuchsformen sogar Tierskulpturen möglich.

Die kleinen Sträucher werden oft als Hecke oder als Beeteinfassung gepflanzt. Dann sitzen die einzelnen Pflanzen sehr eng nebeneinander: Etwa zehn Pflanzen solltest du bei einer Größe von 10 bis 15 Zentimetern auf einen Meter pflanzen. Dann wächst der Buchsbaum recht schnell zu einer dichten, geschlossenen Einfassung heran.

Und warum heißt das Ding nun Buchsbaum?

Früher wurden aus dem Holz des Buchsbaums Büchsen und Dosen gefertigt. Der lateinische Name lautet buxus, was als vom griechischen pyxis kommend gedeutet wird. Der römische Schriftsteller Plinius schilderte schon, dass Dosen und Kästchen aus dem Holz des Buchsbaums gefertigt würden – und Sprachexperten vermuten, dass sich sowohl das englische Wort box als auch das französische boîte aus dem griechischen pyxis entwickelten.

Und die deutsche Büchse? Was in Norddeutschland Bux geschrieben wird, ist im süddeutschen Raum eine Büx. Das kann tatsächlich die Konservendose sein – aber tatsächlich wird auch die Hose als Büxe oder Buxe bezeichnet, ebenso wie eine Handfeuerwaffe

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